Damit übernimmt die NSDAP erstmals die Regierungsgewalt. Mit der Reichstagsbrandverordnung vom 28. Februar 1933 setzt die Regierung Grundrechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit außer Kraft. Die neu eingeführte Schutzhaft nutzt die Regierung, um politische Gegner in das am 22. März gegründete KZ Dachau und weitere Konzentrationslager zu verschleppen und so die politische Opposition einzuschüchtern. Mit dem Ermächtigungsgesetz vom 24. März schaltet die Regierung das Parlament und damit jegliche politische Kontrolle aus. Auf diese Weise hebelt die Regierung unter Leitung der NSDAP die Demokratie mit deren eigenen Mitteln aus.