Der hessische Generalstaatsanwalt Fritz Bauer bereitet diesen Prozess über Jahre vor. Unter großer medialer Aufmerksamkeit stehen nicht mehr nur NS-Funktionäre, sondern unter anderem auch Mitglieder der Wachmannschaft und Lagerärzte von Auschwitz vor Gericht. Im Prozess beziehen sich die Angeklagten darauf, nur auf Befehl gehandelt zu haben. Drei von 24 Personen werden freigesprochen. Der Prozess bekommt viel Aufmerksamkeit in der deutschen Öffentlichkeit und führt in den folgenden Jahren zu einer gesellschaftlichen Diskussion über Verantwortung für NS-Verbrechen.