Nach am Tag ihrer Befreiung durch die Alliierten gründeten Überlebende des KZ-Dachau ein internationales Lagerkomitee. Dieses Komitee forderte über die folgenden Jahre mit weiteren Verbänden die Errichtung einer Gedenkstätte als Mahn- und Erinnerungsort. Nach einer Vereinbarung des internationalen Komitees mit der Bayerischen Staatsregierung wird am 9. Mai 1964 die KZ-Gedenkstätte Dachau eröffnet. Die Gedenkstätte hat sich seither zu einer zentralen Institution entwickelt, die an die Verfolgten und Ermordeten erinnert, während sie gleichzeitig zu den nationalsozialistischen Verbrechen forscht und Aufklärung leistet