Der Täter, Mitglied der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann, flieht in den Libanon, um sich von der PLO militärisch ausbilden zu lassen. Hier begeht er im Folgejahr Selbstmord. Die Berichterstattung über den Mord ist von antisemitischen Vorurteilen geprägt, ebenso die polizeilichen Ermittlungen. Trotz zahlreicher Hinweise auf einen rechtsextremen Täter konzentriert sich die Polizei zunächst auf das persönliche Umfeld der Opfer. Der antisemitische Hintergrund der Tat und auch die Tat selbst werden lange kaum beachtet. Erst viel später rückt das Verbrechen in den Fokus der gesellschaftlichen Aufarbeitung.