Während des Zweiten Weltkriegs setzte der Flick-Konzern zehntausende Zwangsarbeiter:innen ein, ohne jemals eine Entschädigung zu zahlen. Als der Konzern 1986 an die Deutsche Bank verkauft werden soll, sehen jüdische Vertreter die letzte Möglichkeit auf Wiedergutmachung. Sie fordern fünf Millionen Mark; gerade einmal 0,1% des Verkaufspreises. Der Fall wird jedoch zum Skandal, als der CSU-Politiker Hermann Fellner die Forderungen attackiert und dabei auf antisemitische Klischees zurückgreift.