Nach dem Krieg lebt sie zunächst in Israel, ab 1960 in Frankfurt. Am 23. Februar 1992 wird sie auf dem Heimweg von der Arbeit erschossen. Die Ermittlungen werden schnell eingestellt. Die Berichterstattung ist von antisemitischen Stereotypen begleitet. Erst Jahrzehnte später wird der Rechtsterrorist John Ausonius als Täter identifiziert und verurteilt. Die späte Aufklärung und die anfängliche Ignoranz der Behörden gegenüber einem möglichen rechten Hintergrund stoßen auf scharfe Kritik. Seit 2022 erinnert eine Gedenktafel am Tatort an Blanka Zmigrod.