Es ist der erste erfolgreiche Brandanschlag auf ein jüdisches Gotteshaus seit 1945. Mehrere weitere Brand- und Bombenanschläge auf Synagogen werden bis zum heutigen Tag folgen. Der Anschlag findet vor dem Hintergrund einer zunehmenden rechten Gewalt in Deutschland statt. In Lübeck markiert der Anschlag den Beginn einer Reihe weiterer rechtsradikaler Angriffe. Am 8. Mai 1995 – dem Tag der Befreiung – wird ein weiterer Brandanschlag auf die Lübecker Synagoge verübt. Trauriger Höhepunkt der Gewalt ist ein Brandanschlag auf eine Asylunterkunft am 18. Januar 1996, bei dem 10 Menschen sterben. Sieben der 10 Opfer sind Kinder.