Memory Momentum ist ein Projekt zur Antisemitismusprävention, das Wissen vermittelt, Empathie fördert und die Reflexion eigener Vorurteile ermöglicht. 80 Jahre nach der Shoah nehmen antisemitische Einstellungen zu, während zugleich oft der Bezug zwischen NS-Geschichte und aktuellem Antisemitismus fehlt.

Bis 2028 entstehen Vor-Ort-Workshops und eine digitale Lernplattform, die junge Menschen befähigen, Antisemitismus zu erkennen, zu benennen und ihm entgegenzutreten.

Gegenwart

In der Popmusik, im Fußball, in Memes und Kommentaren: Antisemitismus ist im Alltag präsent. Ihn zu erkennen, ermöglicht es, sich zu distanzieren.

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der im Jahr 2016 befragten Jüdinnen:Juden in Deutschland beurteilen Antisemitismus im Internet, in Diskussionsforen und sozialen Netzwerken als großes Problem.

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antisemitische Vorfälle in Deutschland werden für das Jahr 2024 durch die RIAS-Meldestelle erfasst. Damit steigen die gemeldeten antisemitischen Vorfälle verglichen mit dem Vorjahr um 77%.

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der gemeldeten antisemitischen Fälle richten sich im Jahr 2024 gezielt gegen Einzelpersonen. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren steigt damit die Zahl der gemeldeten Vorfälle gegen einzelne Jüdinnen:Juden und Israelinnen:Israelis fast um das Dreifache.

Kontinuitäten

Antisemitismus ist ein Bestandteil unserer Geschichte bis heute: Die Erscheinungsbilder variieren, aber grundlegende Vorurteile und Muster wiederholen sich. Geschichte zu kennen bedeutet, die Gegenwart besser zu verstehen.

Was hat Antisemitismus heute mit mir zu tun?

Zugänge

Vier Module – drei Ansätze: Wissensvermittlung, Begegnung und kreative Auseinandersetzung ermöglichen die Reflexion von Antisemitismus und schaffen ein Bewusstsein für seine Auswirkungen auf das Leben jüdischer Menschen.

Geschichte bleibt. Deine Haltung wirkt. Gemeinsam gegen Antisemitismus.

Mehr Infos zum Projekt und Workshop.